Glossar

Akkumulation / Akkumulationssystem

Im Zusammenhang mit Leistungspunktesystemen beschreibt der Begriff Akkumulation das Ansammeln von erforderlichen Studienleistungen bzw. Lernergebnissen in Form von Leistungspunkten (im Sinne von Qualifikationsteilen) im Hinblick auf den Erwerb einer bestimmten Vollqualifikation.

Akkumulationssystemen stehen sogenannte „Transfersysteme“ gegenüber. Es existieren auch Mischformen aus beiden Systemen (z.B. ECTS als sog. Akkumulations- und Transfersystem): Sie versuchen, die Vorzüge beider Systeme miteinander zu kombinieren.

Anerkennung der Lernergebnisse

Vorgang der offiziellen Bescheinigung von Lernergebnissen durch Zuerkennung von Einheiten oder Qualifikationen. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Berufsprinzip (Berufskonzept)

Das Berufsprinzip sichert durch eine mehrjährige Berufsausbildung in breit angelegten bundeseinheitlichen Ausbildungsberufen die Möglichkeit, eine Vielzahl von konkreten beruflichen Tätigkeiten wahrzunehmen. (Quelle: Deutscher Bundestag 26.01.2005)

Das Berufsprinzip gehört neben dem Konsens- und dem Dualitätsprinzip zu den tragenden Säulen des deutschen Berufsausbildungssystems.

Bewertung der Lernergebnisse

(1) Methoden und Verfahren, die angewandt werden, um festzustellen, inwieweit ein Lernender bestimmte Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen tatsächlich erworben hat. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

(2) Verfahren zur Beurteilung von Kenntnissen, Know-how und/oder Kompetenzen einer Person gemäß festgelegten Kriterien (Lernerwartungen, Messung von Lernergebnissen). (Quelle: CEDEFOP 2008)

DECVET

„DECVET - Entwicklung eines Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung" ist eine deutsche Pilotinitiative im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bildungspolitisches Ziel der Initiative ist die Entwicklung und Erprobung eines nationalen Leistungspunktesystems zur Erfassung, Übertragung und Anrechnung von Lernergebnissen bzw. Kompetenzen von einem Teilbereich des beruflichen Bildungssystems in einen anderen. Dabei gilt es, mögliche Anrechnungspotenziale an den Schnittstellen rund um das duale System zu identifizieren. In insgesamt zehn Pilotprojekten werden transferierbare Verfahren konzipiert und getestet, die die Mobilität und Durchlässigkeit innerhalb und zwischen den Bildungssystemen verbessern sollen.

Die Initiative orientiert sich an den Gegebenheiten des deutschen Berufsbildungssystems. Sie berücksichtigt die auf europäischer Ebene entwickelten Rahmenbedingungen und Eckpunkte (Europäischer Qualifikationsrahmen, Europäisches Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung). In der DECVET-Initiative geht es schwerpunktmäßig nicht um eine direkte Übertragung der Anforderungen des Europäischen Leistungspunktesystems (ECVET) auf das deutsche Berufsbildungssystem.

Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)

Der „Deutsche Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen“ (DQR) befindet sich aktuell in der Entwicklung. Mit ihm wird erstmals ein umfassendes, bildungsbereichsübergreifendes Profil der in Deutschland erworbenen Kompetenzen vorgelegt. Als nationale Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens für Lebenslanges Lernen soll er die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems berücksichtigen und zur angemessenen Bewertung und Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Zunächst werden alle formalen Qualifikationen des deutschen Bildungssystems in den Bereichen Schule, Berufliche Bildung, Hochschulbildung und Weiterbildung einbezogen. In zukünftigen Schritten sollen auch Ergebnisse des informellen Lernens berücksichtigt werden. (Quelle: DQR-Homepage)

ECTS

Das „Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen“ (ECTS, European Credit Transfer and Accumulation System) fördert die Transparenz der Lehre und des Lernens und erleichtert die Anerkennung von formalen, nicht formalen und informellen Studienleistungen. Das System wird in ganz Europa für den Transfer von Leistungspunkten (im Rahmen der Studentenmobilität) und ihre Akkumulation (Bildungsabschnitte beim Erwerb eines Hochschulabschlusses) eingesetzt. Es gibt auch Auskunft über die Lehrplangestaltung und Qualitätssicherung. Das ECTS ist ein auf die Studierenden ausgerichtetes System. Es basiert auf dem Arbeitspensum, das die Studierenden absolvieren müssen, um die Ziele eines Lernprogramms zu erreichen. Diese sind vorzugsweise in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Kompetenzen festgelegt. (Quellen: ECTS 24.03.2009; ECTS 2004)

ECVET

Das „Europäische Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung“ (ECVET, European Credit System for Vocational Education and Training) ist ein auf freiwilliger Basis anwendbares europäisches Instrument für die Übertragung, Akkumulation und Anerkennung von Lernleistungen im Bereich der Berufsbildung. ECVET ist als methodischer Rahmen konzipiert, der genutzt werden kann, um Qualifikationen als mit entsprechenden Punkten versehene Einheiten von Lernergebnissen zu beschreiben und diese Lernergebnisse dadurch übertragbar und akkumulierbar zu machen. Das ECVET basiert also auf der Gestaltung kohärenter und sinnvoller Einheiten von Lernergebnissen und vermeidet dabei die Fragmentierung der Qualifikationen. Es zielt nicht auf eine Harmonisierung der Qualifikationen und Berufsbildungssysteme ab und verlangt sie auch nicht, sondern soll mehr Vergleichbarkeit und Kompatibilität ermöglichen. (Quellen: ECVET 31.10.2006; ECVET 09.04.2008)

Ziel dieses Systems ist die Förderung folgender Aspekte:

  • Mobilität der Personen, die (Aus-)Bildungsangebote wahrnehmen;
  • Akkumulation, Übertragung, Validierung und Anerkennung von Lernergebnissen (formal, nicht formal oder informell), die in verschiedenen Ländern erzielt wurden;
  • Umsetzung des lebenslangen Lernens;
  • Transparenz von Qualifikationen;
  • gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Berufsbildungsanbietern in Europa (Quelle: CEDEFOP 2008)

ECVET-Punkte

Numerische Darstellung des Gesamtgewichts von Lernergebnissen in einer Qualifikation und des relativen Gewichts von Einheiten in Bezug auf die Qualifikation. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Einheit von Lernergebnissen (Lerneinheit, Unit)

Teil einer Qualifikation, bestehend aus einem kohärenten Satz von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen, die bewertet und validiert werden können. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Europäischer Qualifikationsrahmen (EQR, EQF)

Gemeinsamer Referenzrahmen, der als Übersetzungsinstrument zwischen verschiedenen Qualifikationssystemen und deren Niveaus dient. Den Kern des EQR bildet ein Satz von acht Referenzniveaus, die für Bildungsbehörden auf nationaler und sektoraler Ebene als gemeinsamer und neutraler Bezugspunkt fungieren. Die acht Niveaus decken sämtliche Qualifikationen ab, vom allgemeinen und beruflichen Pflichtschulabschluss bis zu Qualifikationen, die auf der höchsten Stufe akademischer und beruflicher Aus- und Weiterbildung verliehen werden. Als Instrument zur Förderung des lebenslangen Lernens umfasst der EQR die Bereiche allgemeine Bildung, Erwachsenenbildung, berufliche Bildung sowie Hochschulbildung. Die Beschreibung der acht EQR-Referenzniveaus baut auf Lernergebnissen auf. (Quellen: EQR 23.04.2008; EQR 05.09.2006)

Fachkompetenz

Umfasst Wissen und Fertigkeiten. Sie ist die Fertigkeit und Bereitschaft, Aufgaben- und Problemstellungen selbstständig, fachlich angemessen, methodengeleitet zu bearbeiten und das Ergebnis zu beurteilen. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)  

Fertigkeiten

Die Fähigkeit, Kenntnisse anzuwenden und Know-how einzusetzen, um Aufgaben auszuführen und Probleme zu lösen. Im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Fertigkeiten als kognitive Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten) beschrieben. (Quelle: EQR 23.04.2008)

Handlungsfähigkeit (berufliche ~)

Das Ziel der dualen Berufsausbildung ist die Vermittlung beruflicher Handlungsfähigkeit. Gemäß BBiG § 1 (3) setzt sich berufliche Handlungsfähigkeit aus beruflichen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten zusammen. Diese müssen als Ausbildungsberufsbild in der Ausbildungsordnung niedergelegt werden (BBiG § 5 (1)). (Quelle: BBiG 2005)

Im Sinne vieler Ausbildungsordnungen schließt die berufliche Handlungsfähigkeit das selbständige Planen, Durchführen und Kontrollieren berufstypischer Tätigkeiten ein.  

Handlungskompetenz

Die Bereitschaft und Befähigung des Einzelnen, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Handlungskompetenz entfaltet sich in den Dimensionen von Fachkompetenz, Humankompetenz und Sozialkompetenz. (Quelle: KMK 2007)  

Kenntnisse

Das Ergebnis der Verarbeitung von Information durch Lernen. Kenntnisse bezeichnen die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Arbeits- oder Lernbereich. Im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Kenntnisse als Theorie- und/oder Faktenwissen beschrieben. (Quelle: EQR 23.04.2008)

Siehe auch Begriff „Wissen“

Kompetenz

(1) Die Fähigkeit und Bereitschaft, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- oder Lernsituationen und für die berufliche und persönliche Entwicklung zu nutzen. Kompetenz wird in diesem Sinne als Handlungskompetenz verstanden. Im Deutschen Qualifikationsrahmen wird Kompetenz in den Dimensionen Fachkompetenz und personale Kompetenz dargestellt. Methodenkompetenz ist dabei integraler Bestandteil dieser Dimensionen. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)

(2) Die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- oder Lernsituationen und für die berufliche und/oder persönliche Entwicklung zu nutzen. Im Europäischen Qualifikationsrahmen wird Kompetenz im Sinne der Übernahme von Verantwortung und Selbstständigkeit beschrieben. (Quelle: EQR 23.04.2008)

Kompetenzmodelle

Kompetenzmodelle werden in Kompetenzstrukturmodelle und Kompetenzniveaumodelle bzw. Kompetenzentwicklungsmodelle unterschieden.

  • Kompetenzstrukturmodelle befassen sich mit der inhaltlichen Binnendifferenzierung von Kompetenzen, d.h. mit der strukturellen Zusammensetzung von Kompetenz. Ein Beispiel ist das Konzept der Beruflichen Handlungskompetenz, das in die Kompetenzdimension Fach-, Personal- und Sozialkompetenz unterteilt wird.
  • Kompetenzniveaumodelle haben die konkrete inhaltliche Beschreibung von unterschiedlich hohen Ausprägungen quantitativ erfasster Kompetenzen zum Gegenstand. Das bekannteste Kompetenzentwicklungsmodell ist das Novize-Experten-Modell nach Dreyfus & Dreyfus. (Quelle: Hartig/Klieme 2006)

Learning Outcome

 Siehe "Lernergebnisse"

Leistungspunkte (Credit)

Ein Satz von Lernergebnissen einer Einzelperson, die bewertet wurden und die im Hinblick auf eine Qualifikation akkumuliert oder in andere Lernprogramme oder Qualifikationen übertragen werden können. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Lerneinheit

Siehe "Einheit von Lernergebnissen "

Lernergebnisse (Learning Outcome)

(1) Aussagen darüber, was ein Lernender nach Abschluss eines Lernprozesses weiß, versteht und vermag; diese werden als Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen definiert. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

(2) Bezeichnen das, was Lernende wissen, verstehen und in der Lage sowie bereit sind zu tun, nachdem sie einen Lernprozess abgeschlossen haben. Der DQR beschreibt zu Kompetenzen gebündelte Lernergebnisse. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)

(3) Bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse, Fähigkeiten und/oder Kompetenzen, die eine Person nach Durchlaufen eines formalen, nicht formalen oder informellen Lernprozesses erworben hat und/oder nachzuweisen in der Lage ist. (Quelle: CEDEFOP 2008)

Methodenkompetenz

Bezeichnet die Fähigkeit, an Regeln orientiert zu handeln. Dazu kann auch die reflektierte Auswahl und Entwicklung von Methoden gehören. Fachkompetenz und personale Kompetenz schließen Methodenkompetenz jeweils mit ein. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)

Nationaler Qualifikationsrahmen (NQR)

Ein Instrument zur Klassifizierung von Qualifikationen anhand eines Bündels von Kriterien zur Bestimmung des jeweils erreichten Lernniveaus; Ziel ist die Integration und Koordination nationaler Qualifikationsteilsysteme und die Verbesserung der Transparenz, des Zugangs, des fortschreitenden Aufbaus und der Qualität von Qualifikationen im Hinblick auf den Arbeitsmarkt und die Zivilgesellschaft. (Quelle: EQR 23.04.2008)

Personale Kompetenz (Humankompetenz)

Umfasst Sozial- und Selbstkompetenz. Sie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, und das eigene Leben selbständig und verantwortlich im jeweiligen sozialen, kulturellen bzw. beruflichen Kontext zu gestalten.

  • Selbstkompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, selbständig und verantwortlich zu handeln, eigenes und das Handeln anderer zu reflektieren und die eigene Handlungsfähigkeit weiterzuentwickeln.
  • Sozialkompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, zielorientiert mit anderen zusammenzuarbeiten, ihre Interessen und sozialen Situationen zu erfassen, sich mit ihnen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen sowie die Arbeits- und Lebenswelt mitzugestalten. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)

Prüfung

Gemäß BBiG § 37 (1) sind in den anerkannten Ausbildungsberufen Abschlussprüfungen durchzuführen. Auf Grundlage der Ausbildungsordnung sollen sie feststellen, ob der Auszubildende die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. Der Prüfling soll „nachweisen, dass er die erforderlichen beruflichen Fähigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist.“ (BBiG § 38). (Quelle: BBiG 2005)

 Abschlussprüfungen im dualen System beinhalten Leistungsbewertungen, wenngleich dies genau genommen nicht durch das BBiG vorgeschrieben ist. Bei der Leistungsbewertung können grundsätzlich unterschiedliche Vergleichsmaßstäbe angewendet werden, z. B. kriteriumsorientierte, normorientierte bzw. ipsative Bewertungen. Für die Kammerprüfungen ist eine kriteriumsorientierte Bewertung vorgeschrieben. Hier wird die Leistung daran gemessen, inwieweit der Prüfling den Anforderungen einer Ausbildung oder Tätigkeit entspricht. Grundlage der Kriterien bilden die Prüfungsanforderungen in den Ausbildungsverordnungen. Eine gerechte, korrekte und juristisch nicht anfechtbare Leistungsbewertung setzt voraus, dass die testtheoretischen Gütekriterien soweit erfüllt sind, wie das fachlich eben möglich ist. (Quelle: Breuer et al. 2002, Schmidt 2003)  

Qualifikation

Das formale Ergebnis eines Beurteilungs- oder Validierungsprozesses, nachdem eine dafür zuständige Stelle festgestellt hat, dass die Lernergebnisse einer Person vorgegebenen Standards entsprechen. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Transfer / Transfersystem

Im Zusammenhang mit Leistungspunktesystemen beschreibt der Begriff Transfer die Übertragung und Anerkennung von Studienleistungen bzw. Lernergebnissen sowie Leistungspunkten beim Wechsel innerhalb oder zwischen verschiedenen Bildungssystemen bzw. Lernorten. Transfersysteme sollen dazu dienen, die Mobilität von Lernenden in Europa quantitativ zu stärken und qualitativ zu verbessern.

Transfersystemen stehen sogenannte „Akkumulationssysteme“ gegenüber. Es existieren auch Mischformen aus beiden Systemen (z.B. ECTS als sog. Akkumulations- und Transfersystem): Sie versuchen, die Vorzüge beider Systeme miteinander zu kombinieren.

Unit

Siehe "Einheit von Lernergebnissen "

Validierung der Lernergebnisse

Vorgang der Bestätigung, dass bestimmte bewertete Lernergebnisse, die ein Lernender erzielt hat, spezifischen, für eine Einheit oder eine Qualifikation erforderlichen Ergebnissen entsprechen. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

Wissen

Bezeichnet die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Lern- oder Arbeitsbereich als Ergebnis der Aufnahme und Verarbeitung von Information durch Lernen. Der Begriff Wissen wird synonym zum Begriff Kenntnisse verwendet. (Quelle: DQR-Entwurf 25.02.2009)

Zuständige Einrichtung

Einrichtung, die nach den Vorschriften und Gepflogenheiten der teilnehmenden Staaten für die Gestaltung und Verleihung von Qualifikationen, für die Anerkennung von Einheiten oder für andere mit dem ECVET zusammenhängende Funktionen zuständig ist, etwa die Zuteilung von ECVET-Punkten für Qualifikationen und Einheiten oder die Bewertung, Validierung und Anerkennung von Lernergebnissen. (Quelle: ECVET 18.06.2009)

 

Quellen

BBiG 2005

Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931)

Breuer et al. 2002

Breuer, Klaus; Meyer zu Ermgassen, Barbara; Woortmann, Geerd; Zedler, Reinhard: Prüfungen in der Berufsausbildung: Programmatik und Praxis. In: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Hrsg.): Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik 253. Köln 2002.

CEDEFOP 2008

CEDEFOP (European Centre for the Development of Vocational Training): Terminologie der europäischen Politik der allgemeinen und beruflichen Bildung. Eine Auswahl von 100 Schlüsselbegriffen. Luxemburg 2008.

Deutscher Bundestag 26.01.2005

Deutscher Bundestag: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (17. Ausschuss): Berlin 26.01.2005. BT-Drucksache 15/4752

DQR-Entwurf 25.02.2009

Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen: Diskussionsvorschlag eines Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen. Februar 2009. DQR-Homepage Bundesministerium für Bildung und Forschung; Kultusministerkonferenz: Internetportal zum Deutschen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen / Startseite [http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de, 14.04.2009]

ECTS 24.03.2009

Europäische Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur: Europäisches System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS). 24. März 2009 [http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc48_de.htm, 15.04.2009]

ECTS 2004

Europäische Kommission: Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (ECTS) - Kernpunkte. Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 2004.

ECVET 18.06.2009

Europäisches Parlament: Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2009 zur Einrichtung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET), Brüssel, 18.06.2009.

ECVET 09.04.2008

Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Vorschlag für eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET). Brüssel, 09.04.2008.

ECVET 31.10.2006

Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET). Ein europäisches System für die Übertragung, Akkumulierung und Anerkennung von Lernleistungen im Bereich der Berufsbildung. Brüssel, 31.10.2006.

EQR 23.04.2008

Europäisches Parlament; Rat der Europäischen Union: Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen. Straßburg, 23.04.2008.

EQR 05.09.2006

Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Das Lissabon-Programm der Gemeinschaft umsetzen. Vorschlag für eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen. Brüssel, 05.09.2006.

Hartig/Klieme 2006

Hartig, Johannes; Klieme, Eckhard: Kompetenz und Kompetenzdiagnostik. In: Schweizer, Karl: Leistung und Leistungsdiagnostik. Berlin 2006. S. 127-143.

KMK 2007

Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland: Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Bonn, September 2007.

Schmidt 2003

Schmidt, Jens: Prüfung, Assessment, Zertifizierung, Kreditierung. In: Cramer, Günter; Schmidt, Hermann; Wittwer, Wolfgang (Hrsg.): Ausbilder-Handbuch. 63. Erg.-Lfg. - September 2003. S. 1-22.



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