Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC)

Regionaler Schwerpunkt

Das Projekt wird in Sachsen-Anhalt im Raum Halle/Saale und in Sachsen im Raum Dresden durchgeführt.

Einbezogene Branchen, Berufsfelder und Berufe

Branche: Chemische Industrie
Berufsfeld: Technisch-naturwissenschaftliche Berufe
Berufe: Chemikant /-in, Chemielaborant /-in, Geprüfter Industriemeister /-in Fachrichtung Chemie

Projektpartner

Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG)
Gutenbergstraße 6
01307 Dresden
www.sbgdd.de

Technische Universität Dresden
Berufliche Fachrichtung Chemietechnik, Umweltschutz und Umwelttechnik
01062 Dresden
www.tu-dresden.de

Jenaer Institut für Berufsbildungsforschung & -Beratung e.V. (JIBB)
Katharinenstraße 13
07743 Jena
www.ibb-jena.de

Vorgehensweise

1. Bildung einer Steuerungsgruppe

2. Bildung eines Projektbeirates mit Beteiligung der Sozialpartner

 

3. Erfassung der Lerneinheiten durch Analyse der Ordnungsmittel

- Ausbildungsrahmenordnung und
- Rahmenlehrplan für die zu untersuchenden Ausbildungsberufe:

  • Chemikant/-in,
  • Chemielaborant/-in sowie

- Rahmenplan und Prüfungsordnung für den
  • Geprüften Industriemeister/geprüfte Industriemeisterin – Fachrichtung Chemie.

4. Dimensionierung der Lerneinheiten

inklusive der Zuordnung der potenziell erwarteten Lernergebnisse / Kompetenzen mittels sachlogischer Strukturierung berufstypischer Arbeitsaufgaben zur Erfassung des Sach- und des Handlungswissens.

5. Entwurf von Bewertungs- und Beurteilungsverfahren zur Erfassung der im Kontext der Lerneinheiten individuell verfügbaren Lernergebnisse / Kompetenzen

Die Kompetenzen werden über ihre Perfomanz bewertet und / oder beurteilt. Basis dafür sind die Inhalte der Arbeit für die jeweilige Lerneinheit. Zusätzlich werden die den Lerneinheiten zugrunde liegenden Kenntnisse und Fähigkeiten kontextunabhängig ausgewiesen, sodass diese explizit und unabhängig von den Kompetenzen bewertet werden können.

6. Festlegung von Leistungspunkten

Die Lerneinheiten werden nach der Komplexität und der Kompliziertheit der geforderten Kompetenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten gewichtet. Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Lerneinheiten (nicht zu deren untergeordneten Elementen) erfolgt in Relation zur insgesamt zu erreichenden Leistungspunktezahl pro Ausbildungs- bzw. Fortbildungsgang. Dazu werden formale Kriterien, die mit dem BLK-Programm „Entwicklung eines Leistungspunktesystems an Hochschulen“ etabliert wurden, in ihrer Übertragbarkeit geprüft.

7. Entwicklung von Anrechnungsmodellen

Durch den Abgleich der Bildungsanforderungen in den ermittelten und dimensionierten Lerneinheiten, die den unterschiedlichen Bezugssystemen „Ausbildung“, „berufliche Facharbeit“ bzw. „Fortbildung“ zugeordnet sind, können inhaltliche Schnittstellen ermittelt werden. Auf dieser Basis wird geprüft, inwieweit validierte Lerneinheiten der beruflichen Ausbildung in beiden untersuchten Ausbildungsberufen oder der beruflichen Arbeitserfahrung für die Meisterqualifizierung anerkannt werden können.

8. Erprobung der Bewertungs- und Beurteilungsverfahren

Zur Absicherung des Konzeptes, im Besonderen zur Messung der Lernergebnisse / Kompetenzen, wird dieses empirisch, an verschiedenen Probandengruppen erprobt. Hierzu werden Lernergebnisse / Kompetenzen von Absolventen der beruflichen Ausbildung zu gleichen Lerneinheiten mittels der entworfenen Bewertungs- , Beurteilungsverfahrens erfasst und mit den Ergebnissen der Abschlussprüfung verglichen, die zeitnah zu den Testphasen realisiert wird. Es gehen die Ergebnisse von acht Gruppen ein, die sich durch den Zeitpunkt der Messung und die regionale Zuordnung unterscheiden.

9. Dokumentation der Erprobungsergebnisse



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